Achim Levi Survival Weltreise – die totale Unabhäningkeit

Achim Levi Survival-ExpertAchim Levi, Tel Aviv, State of Israel, Survival Experte. Preppers sind interessante Leute und dennoch denke ich das fast alle Preppers einen enormen Fehler machen – sie sind meist in einem wesentlichen Aspekt von einer Sache bzw. einem Aspekt abhängig. Fällt aber diese eine Sache bzw. Aspekt aus dann könnte es für die betroffene Preppers trotz idealer Umstände böse enden.

Es ist „nett“ sich auf sein Gewehr zu verlassen aber was ist wenn es kaputt geht ? Es ist „nett“ ein tolles Auto, Bus oder Truck zu haben aber was ist wenn Schäden auftreten die man nicht reparieren kann ? Oft übersehen Preppers auch die Psyche. Wie ist es wohl so ein dauerhaftes Leben im Bunker wenn man genau Wissen hat das liebe Freunde, Verwandte usw. draußen sind, ggf. verstorben sind oder jämmerlich leiden ?

Super mag es sein wenn man sich in einem Gebiet angesiedelt hat und die Gegend wie seine Westentasche kennt doch was ist wenn genau dieses Gebiet „unbewohnbar“ wird ? Was ist wenn all die tollen Unterkünfte in Rauch aufgegangen sind nebst all dem was man sich auf Jahre angehortet hat ?

Aspekte die Preppers oft nicht einbeziehen ebenso der starre Blick auf „nur“ ein mögliches Extrem. Man kann sich locker auf eine Pol Umkehr vorbereiten aber was ist wenn statt der Pol Umkehr eine Atom Bombe kommt ? Flexibel scheinen einige Prepper eben nicht zu ein.

Viele Leute denken sogar das Survival nur etwas mit Wald oder Wüste zu tun hat und man stetig auf der Suche nach dem Wurm als Nahrung sei. Survival aber fängt im Kopf an, es hat Einfluss auf das tägliche Leben.

Schaut man sich im Leben um dann finden wir z.B. schon an Schulen sowas wie Mobbing. Schlimme Sachen die Menschen zu größten Eseleien bringen können. Dann finden wir in der Gesellschaft sowas wie dumme Mitlauferei. Eine ganze Masse kann eine riesen Eselei begehen was Hitler nebst Anhang deutlichst bewiesen hat.

Viele Flüchtlinge nehmen enorme Anstrengungen in Kauf weniger um schnell in Sicherheit zu kommen aber viel mehr um in angebliche „gelobte Länder“ wie Deutschland zu kommen. Was sie aber in Deutschland erwartet ist oft alles andere als der Friede auf Erden.

Diese und viele andere Aspekte klar erkennen und versuchen das Beste daraus zu machen ist eine abgewandelte Anwendung von Survival. Das alles brachte mich auf die Grundlage während meiner Survival Weltreise auf vieles was die Welt anbietet schlicht zu verzichten.

Sicherlich mag ein Handy im Notfall schnell die gewünschte Hilfe beirufen können aber was ist wenn das Akku leer ist oder wenn kein Empfang da ist usw. Der Anblick des Handys kann in Leute schon den Zwang nach Raub hervor rufen also warum sollte ich all diese Nebenwirkungen einbeziehen, mich all diesen sinnlosen Gefahren stellen wenn es einfacher geht und man schlicht auf Handy verzichten kann.

Ebenso der Aspekt Hilfe. Nett das es sowas gibt aber viele Leute haben schon Erfahrungen gemacht das trotz dollem Hilfsangebot schlicht nichts kam. Sie waren dann plötzlich auf sich alleine gestellt und meist mit der Lage völlig überfordert. Passiert mir nicht denn ich habe gelernt mir selbst helfen zu können.

Oftmals blicke ich zu den wenigen Erkenntnisse zu unseren Ur Vorfahren die als erste Menschen die Welt bereisten. Wir wissen das angeblich sich vor 50.000 Jahren die ersten Menschen auf den Weg um die Welt gemacht haben sollen. Dabei seien es kleine Gruppen gewesen und sicherlich wird man sich gegenseitig Hilfe geboten haben.

Von Einzelgänger die die Welt bereisten ist kaum etwas bekannt aber es muss diese Leute auch gegeben haben was einzelne Funde menschlicher Überreste beweisen. Wir wissen hier leider viel zu wenig. Was wir aber wissen ist das sie eine minimale Ausrüstung hatten, sich auf fast alle natürliche Gegebenheiten einstellen konnten. Es müssen wahre Meister des Survival gewesen sein.

Ich finde solche Funde bzw. das Wissen um diese Leute sehr interessant. Erstaunlich das man scheinbar kaum Ausrüstung hatte. Wichtig schien der Feuerstein, etwas Werkzeug und eine der Gegend scheinbar angepasste Waffe. Selbst wenn Sachen kaputt oder verloren gingen waren sie relativ schnell ersetzbar was man in fast jeder Situation so hinbekommen hätte.

Schade ist das wir wenig Wissen haben wie z.B. spez. Wissen wie man mit Verletzungen, Navigation usw. umgegangen ist. Sicher wissen wir es nicht aber die ersten „Seefahrer“ in Sachen Survival Weltreise können Navigation mit Fischknochen getan haben. Ich glaube das heute vll. 5 Leute auf der Welt diese alte Navigation per Fischknochen beherrschen.

Andere Fähigkeiten unserer Ur Vorfahren sind erstaunliche Dinge. Wir wissen es wieder nicht genau aber es hat den Anschein das einige Ur Vorfahren am Geruch erkennen konnten wie ein Meer beschaffen ist, ob es z.B. in hunderte Kilometer Entfernung Land geben könnte usw.

Im Krieg lernte ich einst das der Dschungel wirklich sehr dicht bewachsenes Gebiet sein kann wo das Auge kaum 5 Meter weit sehen kann. Wie will man da einen feind erkennen ? Mit dem Auge ist es schwer aber wir lernten andere Spürsinne einzusetzen und heute kann ich noch ohne Probleme ein Mensch in Kilometer weiter Entfernung „spüren“ obschon dieser vll. nicht mit dem Auge zu sehen ist oder man ihn nicht hören kann.

Sehr interessant fand ich solche Fähigkeiten z.B. in der Suche nach Vermissten wie Tanja Gräff oder Natascha Kampusch. In einer Suche ging es in ein Gebiet wo Mensch, Hund und Technik schon durchgegangen waren. Auch Jagdgesellschaften waren schon durch. Alle sagten: nichts. ich fand in kurzer Zeit alte (tierische) Knochen im Boden die nicht mal tief eingegraben waren. Wieso hatten die anderen solche Funde übersehen ?

Interessant dann auch diese Fähigkeiten erweitert eingesetzt. So habe ich im Fall Tanja Gräff an einer Stelle tatsächlich „gespürt“ das hier Tanjas Handy im Einsatz war aber ich spürte keine Tanja aber ich spürte (salopp) etwas sehr „böses“ was von dieser Stelle ausgegangen sei,

Da der Vorgang noch keine Aufklärung gefunden hat lassen sich solche Spürsinne schlecht beweisen aber ich denke sowie man den Fall aufgeklärt hat werden sich die Spürsinne bestätigen. Traurig an der Sache ist, man gibt nicht auf diese Erfahrungen und tut sie eher al Spinnerei ab. Nun ja, die gefundenen Knochen waren weniger Spinnerei und sind doch eher Zeugnisse das Menschen, Hunde und Technik nicht immer optimale Ergebnisse bringen.

Diese und andere Erfahrungen nehme ich mit auf meine Survival Weltreise. All das macht mich von der Welt unabhängig. Natürlich bin ich angewiesen auf Wasser und Nahrung jedoch genügt mir das Notwendige um überleben zu können. Egal in welcher Situation kann ich Wasser und Nahrung finden, weis sie richtig zu verwenden. Was will man also mehr ?

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Über Daniela Klette und Raymund Martini

http://dasmagazin.telavivpress.org
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