Mit Stolz auf fast 50 Jahre Survival Erfahrung blicken

Achim Levi Survival Experte Israel19078Achim Levi, Tel Aviv, State of Israel. Jetzt kann ich auf fast 50 Jahre Survival Erfahrungen blicken und wenn ich mir den Rückblick so anschaue und andere Kollegen höre die ein Leben mit Abenteuer wünschen und dabei doch eher oft nur kleinere Etappen geplantes Abenteuer hatten dann muss ich sagen das ich fast nie eine Art voll durchplantes Abenteuer hatte. Viele Survival Herausforderungen wurden bzw. waren reale Extremsituation.

Eigentlich hatte ich von Kindesbeinen an eher die Absicht gehabt Survival mehr als so eine Art Hobby zu betrachten doch das Leben hatte mir schonals Kind Zeitgesellenbeschert die aus Lebenslagen Überlebenslagen zauberten. Da muss ich einfach sagen, wäre mein Survival Wissen nicht gewesen wäre ich wohl längst nicht mehr auf dieser Welt. Natürlich waren viele Extreme weder geplant noch gewollt und sowas wie Rettungsanker würde wohl niemand einplanen und so stand man dann da und es gab lediglich die Optionen Leben oder Tot.

Oft ergab es sich dann so das ich sehr dicht am Tot war. Man macht sich zu viel Gedanken um den Tot und vergisst manchmal dabei das man ja doch noch lebt. Da steht man dann und ist von alles was diese Welt bedeutet aufgegeben.  Kein Wunder das man sich dann auf den Tot konzentriert aber immer noch ist Fakt das du lebst !

Natürlich ist es auch bei mir so das ich solche Momente nicht sonderlich mag aber lernte das ich eben noch lebte. Nichts was die Welt anzubieten hatte wurde mir noch geboten. Was also blieb war ich selbst… und noch etwas mehr. Jetzt könnten wir in die ganze Welt des Glaubens eintauchen aber ich möchte versuchen mich etwas dessen fern zu halten und andere Auslegungen zu tun.

Immer noch haben wir also den Fakt das es Extrem ist und Fakt ist das du noch lebst. In solchen Momenten aber auch in anderen momenten habe ich nie „Geister“ gesehen oder „Lichter“. Dennoch ist etwas da was immer da ist. Es begleitet dich in guten und in schlechten Tagen und scheinbar ist es besonders dicht wenn es um dein Leben etwas extrem steht. Wirklich extrem steht.

Auf der anderen Seite habe ich mir dieses „Gespür“ zum vorteil gemacht und erlebe diese „Kräfte“ auch in salopp „gute Zeiten“. Wenn du einen geliebten Menschen durch dessen Tot verloren hast wird immer etwas nicht mehr so da sein wie es einmal war und dennoch ist etwas da was eben anders da ist. Du vermisst völlig real betrachtet diesen menschen der real betrachtet auch so nicht mehr da ist und dennoch kann man diesen menschen „spüren“ und mit seiner Kraft die man geschenkt bekommt wahrnehmen.

Solche Erfahrungen werdeen sicherlich viele deiner Ansichten in Sachen Tot total ändern. Ebenso werden sich erlernte Aspekte ändern und der Bezug zu dies und das.

Deher ist es für mich nur sehr schwer verstehbar geworden wenn es werte Survival Kollegen gibt die eine Show daraqus machen das sie ganz ohne Geld 3000 kilometer durch Europa gewandert seien oder fast ohne Hilfen von Hamburg nach Obersdorf gingen. Dann ein Joey Kelly. Sicherlich bringt Kelly einiges an Leistung aber mit Survival haben seine Sachen oft eher nichts zu tun und in realen Survival Situationen würde er eher schnell eine gut plakatierte Leiche abgeben.

Selbst einige Medien die „Discovery Channel“ habe ich den Laufpass gegeben denn mein Survival ist und wird nie eine oft inszenierte Survival Tv Show sein oder werden. Andere werte Kollegen wie Grylls, Straud usw. haben da aber scheinbar weniger Bedenken und präsentieren Shows die oft eher nur Inszenierngen mit zahllosen Rettungsanker sind die so wohl nie ein Mensch erleben wird wenn man in reale Survival Situation kommt. Einige Survival Tricks sind sehr gut jedoch von vielen Darbietungen sei dringlich abgeraten denn sowas würde das bisschen leben was dir bleibt mit noch höherer Wahrscheinlichkeit wegputzen,.

Ich finde es nicht gut das Survival Kollege Nehberg eine Show daraus macht wenn er nur mit Badehose sich im brasilianischen Dschungel abseilen lässt denn sehr Barsilien erfahrenen nehberg war die Aktion eher wie ein lockerer Spaziergang im heimischen Walde. Wenn sich dann noch Nehberg und Kelly als gut Kumpel bei fraglichen medien ins Rampenlicht bringen und fraglichste Psychologen wie Kalwas das alles noch toll finden ist für mich der Aspekt klar „the Show must go on“ was aber nie, aber auch nie etwas mit dem realen Survival zu tun hat.

Survival bzw. Herausforderungen in die jeder Mensch geraten kann. viele Tricks sind gut aber es gibt auch Dinge die gerade von vielen meiner werten Survival kollegen geboten werden die in realen Situationen eher ein weiterer Schritt zu deinem Tot bedeuten könnten.

Auch der mil. Bereich hat die Wichtigkeit des Survival erkannt und viele Soldaten erlernen Grundkenntnisse. Es gibt gerade auch auf diesem mil. Bereich einige Aspekte die unter „streng Geheim“ gehandelt sind, Dinge die ein „normaler“ Mensch wohl nie erlernen wird und selbst hier macht der mil. Sektor ein Stop. Ich kann und darf natürlich an dieser Stelle keine Ausführungen zu solcher Survival Ausbildung machen jedoch kann gesagt sein das auch der mil. bereich an gewissen Punkten ein Stop hat. Das finde ich sehr bedauerlicher Art denn gerade der mil. bereich ist schon auf einem guten Weg Survival in fast perfekter Art anbieten zu können.

Gerade die Psychologie des Überlebens und viele reale Erfahrungen sind Wichtigkeiten im mil. Bereich und somit werde ich natürlich salopp gesagt im mil. Bereich geschätzt. Ich denke das ich hier trotz strengster Auflagen auch so aus dem Nähkästen plaudern kann und sagen darf das man auch die Erfahrungen des Kollegen Nehberg bei den Deutschen Kampfschwimmer kennt und was Nehberg manchmal als so „bedeutend“ empfand ist in unseren Kreisen eher etwas zum schmunzeln. Wenn man es weiter auf rein mil. Ebene sieht dann würde man einen heutigen Deutschen Kampfschwimmer eher belächeln und eher eine größere Gefahr in einem Anfänger sehen der mit „Schwimmärmchen“ im Nichtschwimmerbecken seine ersten Schwimmversuche macht.

Das Macho Gehabe des Kollegen Hawkes nebst dem Gezicke einer mitgeführten Ehefrau Ruth brachte die beide schon in ihren Pseudo Suvival Shows in reale Extreme und wenn das Ehepaar nicht in Begelitung von Teams und Material und Rettungsanker uvm. gewesen wäre dann gäbe es diese beiden Leute heute nicht mehr. Sie hätten anders gesagt in der jeweiligen Survival Situation versagt und mit dem leben bezahlt. Das sie aber erst an diesen Punkt kamen war auch ein Macho Gehabe und Zickenalarm schuld. Statt aber daraus zu lernen bleibt man bei Fehler für die man im realen Leben am Ende trotz des gesegneten Reichtum mit dem eigenen Leben zahlt. Sowas nenne ich eine naturgebundene ausgleichende Gerechtigkeit.

Oft mals werden diese werten Kollegen weltweit als die Top Experten gehandelt und sicher haben viele meiner werten Kollegen einiges an Erfahrung. Dennoch aber fehlt sehr vielen kollegen einfach etwas was in der entscheidenden Sekunden über Leben und Tot entscheidet. Sie können von Glück reden das sie vermutlich noch nie auch nur die Spur von dem durchleben mussten was manchmal auf mich eingewirkt hat denn auf der einen Seite wäre dann die Wahrscheinlichkeit hoch das sie wirklich längst tot wären oder

das man zu den wirklich besten Survival Experten dieser Welt gehört.

Ich blicke daher mit Stolz auf fast 50 Jahre Survival Erfahrung und einfach auf fast 50 Jahre Leben. Mit Stolz blicke ich auf die ein oder andere Liste wo man ausgerechnet meine Person an die SPitze der Besten Survivler stellt. Sonderlich darauf abgezielt habe ich nie aber ich nehme es gerne mit Dank entgegen. Was mich erfreuen würde wäre wenn viele Menschen Survival Wissen erleben. Das wird aber eher ein Traum bleiben denn eine Unzahl an Menschen scheint in einer Art Irrglaube zu leben auf dieser Welt und in unserer Zeit sei ja alles meist ach so easy.

Falsche  denn gerade in unserer Zeit stirbt es sich schneller als es je so üblich war. Wir befinden uns alle auf einem untzergehenden Planeten und wir werden diesen Untergang haben. Kurz vor dem totalen Ende wird es garantiert noch ein Mensch geben. Der letzte Mensch. ich hoffe sehr das dieser Mensch es mit Survival dahin geschafft hat und in aller Menschlichkeit seinem eigenen Ende ins Auge schauen kann.

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Über Daniela Klette und Raymund Martini

http://dasmagazin.telavivpress.org
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