Zu teilweise erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der BAB 6, BAB 8 sowie den angrenzenden Landstraßen, kam es am Donnerstag, den 23.02.2012, ab 12:55 Uhr, nach einem LKW-Unfall auf der BAB 6, Gemarkung 66424 Homburg.
Ein franz. Sattelzug befuhr die BAB 6 aus Richtung Saarbrücken kommend in Fahrtrichtung Mannheim. Vor der Autobahnanschlussstelle Waldmohr gerät der Sattelzug zunächst auf die Standspur und kollidiert dort mit einem Baustellenfahrzeug, welches mit Warntafel eine Autobahnbausstelle nach der Autobahnanschlussstelle Waldmohr ankündigt.
Durch die Kollision wurde das Baustellenfahrzeug auf dem Standstreifen weggeschleudert, während die dazugehörige Warntafel auf der Überholspur zum Liegen kam. Der Sattelzug wurde ebenfalls über die Überholspur in die Mittelleitplanke geschleudert und kam dort zum stehen. Das anwesende Sicherungspersonal auf dem Baustellenfahrzeug wurde nicht verletzt. Der Fahrer des Sattelzuges wurde mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert.
Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen um die 100,000 € belaufen. Neben den notwendigen Bergungsmaßnahmen der beschädigten Fahrzeuge war eine Reinigung der Unfallstelle wegen ausgelaufenen Betriebsstoffen erforderlich. Um eine Umweltgefährdung durch die Betriebsstoffe auszuschließen war das zuständige Landesamt für Umweltschutz vor Ort.
Die Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen dauerten bis zur Freigabe der Unfallstelle gegen 18:20 Uhr. Zur Sicherung der Maßnahmen war eine Vollsperrung der BAB 6, Höhe der Autobahnanschlussstelle Homburg notwendig, welche trotz Verkehrsregelungsmaßnahmen der Polizei und Einsatz des Verkehrsleitsystems der Autobahnmeisterei zu den oben genannten Verkehrsbehinderungen führte.
Bezüglich der Ermittlungen zur Unfallursache stehen derzeit noch Auswertungen des elektronischen Fahrtenschreibers aus dem LKW aus. Desweiteren werden Zeugen des Unfallgeschehens gebeten sich bei der Polizeibezirksinspektion Homburg, Eisenbahnstraße 40 in 66424 Homburg. Tel.: 06841/1060 zu melden.